Die Drosselgasse ruft! Der Schiedsrichterausflug 2018

Wieder einmal erinnert man sich gerne an so einen Ereignis unserer SR-Gruppe. Ein tolles Erlebnis, wie alle Teilnehmer bei der Heimfahrt bestätigten. Viel Spaß hatten zudem alle Teilnehmer untereinander, wo Jung und Junggebliebene, sowie fast die gesamte Gruppenführung am Ausflug teilnahmen. Ein harmonisches Ausflugsprogramm wo nie Langeweile auftrat und man auch viel Interessantes erleben und sehen konnte. Dieser Ausflug, vom 21.7.18 bis 22.7.18 war vom Hans Heckel hervorragend zusammengestellt und organisiert.
Aber jetzt der Reihe nach…

Im fast voll besetzten Bus wurde am Samstag in der Früh, frohgelaunt die Reise begonnen. Das obligatorische Frühstück am Bus war reichlich und hatte alles zu bieten was man sich zum Frühstück wünschen konnte.  Ein Lob an einige SR-Frauen die mit selbstgebackenen Kuchen das Frühstück verfeinerten. Selbst ein 5-Sterne Hotel hätte es nicht besser machen können.

 

 

In Rüdesheim angekommen besichtigten wir sogleich ein Orgel und Musikmuseum. Das „Siegfrieds-Mechanische Musikkabinett“ war ein echtes Erlebnis. Das erste deutsche Museum für mechanische Musikinstrumente aus drei Jahrhunderten, bestückt mit 350 mechanischen selbstspielenden Instrumenten waren zu sehen. Als einige eingeschaltet wurden konnte diese alte Handwerkskunst in der Herstellung von Musikinstrumenten bewundert werden. Dieses romantische Ambiente mit Musik aus Kinoorgel oder mit dem beeindruckenden Weber-Maestro Orchestrion war beeindruckend.

 

 

Etwas lustig und beschwingt wurde es in der anschließenden Stadtführung mit Schlenderweinprobe. Von einen Reiseleiter geführt, konnten wir die Rüdesheimer Altstadt mit seinen malerischen Fachwerkturm bewundern. Der Brömserhof ist einer der schönsten Adelshöfe in Rüdesheim und besteht aus dem Jahre 1292. Auch der Weinbau in Rüdesheim hat eine Geschichte die sich bis in die Römerzeit zurück verfolgen lässt. Das Weinanbaugebiet vom Rheingau und Rüdesheim ist das kleinste Weinanbaugebiet in Deutschland. Hier gibt es aber die besten Rebsorten vom Rießling und Spätburgunder. Die Weinproben fanden meist in urigen Weinkellern statt. Die letzte von drei Weinproben war doch etwas modern. Musste man durch Coineinwurf den Wein selber zapfen. Lustig war es auf jeden Fall.

 

Unser Hotel Rheinstein war direkt neben der berühmten Drosselgasse gelegen. Nach dem Abendessen zogen wir los und vergnügten uns in dieser weltbekannten Drosselgasse mit seinen vielen urigen Weinlokalen und Geschäften. Bei Musik, Tanz und Rießling musste einfach beste Stimmung aufkommen. Böse Zungen behaupten dass einige sehr spät ins Hotel kamen, weil sie den Eingang nicht gefunden haben. An was das wohl gelegen hat ?

 

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Der Sonntag begann mit dem Frühstück. Danach ging es auf den Rhein von Rüdesheim mit dem Schiff weiter zur Burg Rheinstein. Die Burg Rheinstein war eine Besichtigung wert. Sie liegt in herrlicher Lage steil über dem Rhein und ist ein bedeutendes Kulturdenkmal der Rheinromantik aus dem 13. Jahrhundert. Man hatte eine weite Fernsicht abwärts und aufwärts des Rhein. Weiter ging es mit dem Schiff nach Assmannshausen. Von dort aus fuhren wir mit der altertümlichen 2er Sesselbahn hoch zum Niederwalddenkmal. Das Niederwalddenkmal und Seilbahn wurde 1877 gebaut. Mit dem 38m hohen Monument schaffte man ein Andenken an den deutsch-französischen Krieg um 1870 und die Wiedereinrichtung des deutschen Kaiserreiches. Nach einer kleinen Wanderung, wo man kurz bei verschiedenen Aussichtspunkten verweilte, kam man dann bei der Bergstation der Kabinenbahn nach Rüdesheim an. Diese urige Kabinenbahn brachte uns ruhig über die Weinberge abwärts bis in die Altstadt von Rüdesheim zurück. Die Heimreise wurde am Rasthof Geiselwind zum Abendessen nochmals unterbrochen. So kamen wir letztendlich zufrieden in Forchheim an und können behaupten dass wir wieder einen wirklich schönen SR-Ausflug im Kreis der SR-Gemeinschaft erleben durften.

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