Weihnachtsfeier Schiedsrichtergruppe Forchheim 2018

WEIHNACHTSFEIER IM ZEICHEN DES DANKES UND DER ANERKENNUNG

Am 09.12.2018 lud die Schiedsrichtergruppe Forchheim zur traditionellen Weihnachtsfeier im festlich geschmückten Saal der DJK Weingarts ein. Zahlreiche Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, sowie deren Partnerinnen und Partner und Familien folgten der Einladung, darunter auch zahlreiche Ehrenmitglieder, wie die beiden Ehrenobmänner Hans Kainer und Benno Dorn. Erfreulich war es auch, dass MdL Michael Hofmann, Landrat Dr. Hermann Ulm, sowie der Bürgermeister der Gemeinde Kunreuth, Konrad Ochs, der Einladung der Schiedsrichtergruppe Forchheim gefolgt sind. Ebenso fanden sich zahlreiche BFV-Funktionäre des Bezirkes Mittelfranken und des Kreises Erlangen/Pegnitzgrund wieder.

Schiedsrichter als Vorbild für die Gesellschaft!

In seiner Begrüßungsrede dankte GSO Stühler allen Schiedsrichtern und deren Familien für das Engagement, welches sie für das Hobby „Schiedsrichter“ aufbringen und blickte auf das abgelaufene, ereignisreiche Jahr zurück. Gerade die Ereignisse in Chemnitz stimmten nachdenklich, so dass Stühler an die Verantwortung aller appellierte für Grundrechte und Werte einzustehen, um das Erbe der Vorfahren zu bewahren. Für diese Werte stehen auch die Schiedsrichter ein, die dies jede Woche auf dem Platz unter Beweis stellen!

Großes Lob von allen Seiten!

In ihren Grußworten dankten die anwesenden Ehrengäste allen Unparteiischen für ihre Bereitschaft, Wochenende für Wochenende auf dem Platz zu stehen, um einen geregelten Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Honoriert werde vor allem die Leistung derer, die fernab des Profisports ihren Mann oder ihre Frau stehen, ohne jegliche technischen Hilfsmittel, wo einzig und allein die Entscheidung des Schiedsrichters auf dem Platz zählt.

Nikolaus mit Lob und Tadel

Nach den Grußworten gastierte der Nikolaus bei den Forchheimer Schiedsrichtern! Zunächst beschenkte er die anwesenden Kinder mit einem Präsent, ehe er die Forchheimer „Schwarzkittel“ für ihre Unternehmungslust und ihren Einsatz für den Fußball lobte. Allerdings ermahnte er auch die Anwesenden, nicht immer nur zu fordern, sondern auch konstruktiv mit zu gestalten. Am Ende gab es vom Nikolaus für die fleißigen Helferinnen, die an der Gestaltung der Feier beteiligt waren einen Blumenstrauß als Dank und Anerkennung.

Ehrung für Lebensleistungen

Nachdem sich der Nikolaus verabschiedete, stand der Höhepunkt der Veranstaltung auf dem Programm. Langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde ausgezeichnet. Zunächst stellte GSO Stühler jeden Einzelnen, der zu einer Ehrung anstand, kurz vor und stellte die erbrachte Leistung in den Vordergrund. Alle Anwesenden zollten den Geehrten ihren Respekt und applaudierten voller Dankbarkeit. 10 Jahren als Schiedsrichter, bis sage und schreibe 55-jähriger Schiedsrichtertätigkeit konnten bewundert werden.

Höhepunkt des Ehrungsreigens waren zwei ganz besondere Ehrungen, für diese Ehrenobmann Benno Dorn die Laudatio hielt und diese mit einigen Anekdoten spickte.

Ein halbes Jahrhundert – „Schlot“ seit 50 Jahren Schiedsrichter

Peter Danke war einst ein begnadeter Fußballer, ehe er sich auf dem Platz mit dem damaligen Obmann Hiller anlegte, der ihn dann wiederum anstachelte, es doch einfach besser zu machen. Peter Danke ließ sich nicht zweimal bitten und legte die Prüfung letztendlich erfolgreich ab und widmete sich fortan dem „Dienst an der Pfeife“. „Schlot“, wie er auf Grund seines Berufs als Schornsteinfeger genannt wurde, schaffte schnell den Sprung in höheren Gefilden. Außerdem integrierte er sich schnell in die Forchheimer Schiedsrichtergemeinschaft und ließ kaum eine Veranstaltung aus. Eine berufliche Veränderung zwang ihn zur Aufgabe als Schiedsrichter, dennoch blieb er der Gemeinschaft treu und er ließ es sich nicht nehmen, weiterhin den gesellschaftlichen Veranstaltungen beizuwohnen. Seit mittlerweile 50 Jahren gehört Peter Danke nun zu den Forchheimer Schiedsrichtern und wurde bereits, auf Grund seiner Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Bei der Ehrung wurde er mit Standing Ovation von Ehrenobmann Dorn, MdL Hofmann und Landrat Ulm in Empfang genommen.

55 Jahre – davon über ein halbes Jahrhundert aktiv – Hönig als „leuchtendes Vorbild“

Laudator Dorn blickte auf eine beeindruckende Vita zurück, die Vita des Georg Hönig. Der Geehrte überzeugte durch Leidenschaft, Wille und Konstanz – schaffte als Schiedsrichter schnell den Sprung vom Jugendbereich in den Herrenbereich, von dort er bis zur Landesliga vordringen konnte, wo er sich lange Jahre etablieren konnte. Auch nach der Zeit als Schiedsrichter der Verbandsliste blieb er dem Sport treu und leitete bis zu seinem Karriereende Spiele in allen Altersklassen – über 50 Jahre! Auch überzeugte er durch seine Kameradschaft. So ließ Georg Hönig nur selten eine gesellschaftliche Veranstaltung der Gruppe Forchheim aus und ist auch heute noch „fleißig“ vertreten. Neben seiner Tätigkeit als Schiedsrichter, engagierte sich „Schorsch“ auch noch in seinem Heimatverein, der SV Gloria Weilersbach, wo er über Jahre hinweg, als Vorstand die Geschicke leitete. Für seine Lebensleistung wurde er auch von der „Gloria“ zum Ehrenvorstand ernannt. Den Titel des Ehrenmitglieds der Schiedsrichtergruppe Forchheim hat der Geehrte ebenfalls inne. Benno Dorn nahm den Geehrten unter minutenlangen stehenden Ovationen in Empfang und überreichte, gemeinsam mit MdL Hofmann und Landrat Ulm die Ehrung.

Tombola als Abschluss eines gelungenen Ehrungsabends

Im Anschluss der Ehrungen folgte zum Abschluss des Abends noch eine Tombola mit zahlreichen hochwertigen Sachpreisen, die im Vorfeld erstanden werden konnten. Gewinner des Hauptpreises – kostenfreie Teilnahme am Schiedsrichterausflug – war Friedrich Kratz, ein Urgestein des SR-Ausfluges der Gruppe Forchheim.

Ehrungen

  • 10 Jahre: Manuel Doneff, Maximilian Hofmann, Philip Löffler, Dominik Noegel
  • 15 Jahre: Gregor Dittrich, Johann Glaser, Norbert Kaul, Peter Kehm, Andreas Stark, Oskar Trescher, Karl Wagner
  • 20 Jahre: Dieter Wolf
  • 25 Jahre: Robert Heiss, Christian Müller
  • 30 Jahre: Gerhard Friedrich, Mario Hofmann
  • 35 Jahre: Karlheinz Doneff, Alexander Männlein, Werner Sperling
  • 40 Jahre: Erich Weis
  • 45 Jahre: Franz Hammerl, Friedrich Kratz, Anton Neuner
  • 50 Jahre: Peter Danke
  • 55 Jahre: Georg Hönig

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